Bericht von der Road-Book-Tour 2004

Vom 12.-14..03.2004 fand unsere Road-Book-Tour durch die Lüneburger Heide statt. Die Tour war organisiert von Stefan Oing anhand einer Tour, die er schon einmal mitgemacht hatte.

Im Vorfeld hatten wir auf dem Scandinavia Campingplatz in der Nähe von Soltau drei Mietwhnwagen angemietet, sodass alle Mitfahrenden entweder in eigenen mitgebrachten oder den angemieteten Wohnwagen unterkommen konnten. Den meisten war es zu dem frühen Datum im Jahr doch noch zu ungemütlich zum Zelten.

Der frühe Zeitpunkt im Jahr war aber gewählt worden, da dann die Waldwege noch schlammig sind, weil der Boden in tieferen Schichten noch gefroren ist.

Die Anreise erfolgte am Freitag, wobei wir in zwei Gruppen angereist sind. Treffpunkt war in beiden Fällen die Ausfahrt “Bad Nenndorf” an der A2, wo man auch noch einige Grundnahrungsmittel zu sich nehmen konnte. Die erste Gruppe war bereits gegen 17:00 in Soltau, die zweite gegen 18:30.

Am ersten Abend haben wir uns dann nach dem Aufbau und dem Einzug in die Wohnwagen im Vorzelt von Michael und Kirsten zum gemeinsamen Abendessen getroffen. Das war ganz praktisch da die Kinder dann ins Bett gehen konnten ohne zu weit von der Gruppe entfernt zu sein. Das Abendessen wurde auf den mitgebrachten Grills in Teamarbeit zubereitet. Mit vollem Bauch wurde dann über alles Mögliche aber natürlich auch über die bevorstehende Tour geredet.

Am nächsten Morgen wurde wiederum gemeinsam gefrühstückt und dann ging es nach dem Tanken auch schon los. Bis zum Strat der eigentlichen Tour hatten wir zwar noch ca. 40 km zu fahren aber dann waren wir in unserem Element. Die Wege waren noch matschig genug, sodass wir neben der Suche des richtigen Weges auch jede Menge Spaß mit unseren Autos hatten. Auch die Kinder waren absolut begeistert, da wir auch einige Pausen eingelegt haben und reichlich Proviant dabei hatten.

Das Führungsfahrzeug waren Stefan und Katja, die uns toll den Weg gezeigt haben. Neben der schönen Waldlandschaft machte vor allem das Wühlen im Schlamm ungeheuren Spaß. Festgefahren hat sich aber keiner, sodass die Bergegurte ebenso sauber blieben wie zumindest im weiteren Sinne auch unsere Kleidung. Nur die Autos sahen hinterher so aus, wie es sich für ordentliche 4WD gehört.

Abends waren wir dann auch einigermaßen geschafft. Das wiederum via Grill zubereitete Abendessen zog sich dementsprechend auch nicht mehr so lange in die Nacht hinein wie am Vorabend. Außerdem konnte auch der Glühwein diesmal die durch Müdigkeit hervorgerufene Fröstelei nicht mehr ganz überdecken.

Am nächsten Morgen waren alle gut ausgeschlafen und nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns dann so ganz langsam (Kirsten und Michael brauchen mit ihren Kids ja immer etwas länger) wieder auf den Weg.Bei Daisys Diner haben wir dann noch Mittag gegessen und getankt, bevor wir uns dann endgültig gemeinsam auf den Heimweg gemacht haben.

 Alle waren absolut begeistert und werden diese Aktion sicherlich im nächsten Jahr noch einmal wiederholen.